Mein Buch über meine Träume und deren Analyse




In meiner Biografie erkläre ich, warum ein Kind Zeit noch nicht ganz verstehen kann und warum bei einem älteren Menschen 1 Jahr so kurz ist. Ist Zeit relativ? Nun ja, Zeit ist im Grunde eine Empfindungssache und verändert sich mit den Erlebnissen, die man hatte. Ein Jahr ist für ein Vorschulkind eine Ewigkeit, doch für einen 80-jährigen nur eine kurze Spanne, die schnell zu verfliegen scheint.

Nun, Träume greifen auf dieses "Archiv" des Erlebten zurück. Als Kind und in der Jugend träumte ich sehr symbolreich. Im Alter mit sehr deutlichen, erlebten Elementen.

In einem Traum, von dem ich berichte, gehe ich eine Straße aus der Kindheit entlang, aber bin erwachsen und erstaunlicherweise nackt. Doch an den Seiten der Straße ist Landschaft, die sich mehr aus Urlaubserinnerungen nährt. Ein gutes Beispiel des Mischmasch in Träumen, jene diversen Wellen. Warum nackt? Das hat keinen erotischen Grund, sondern ist ganz natürlich und einfach zu erklären. Siehe mein Buch.


Das Grübeln eines Kindes, hier bin ich 9 Jahre alt, prägt sein Sicht auf die Welt. Das Volumen der Zeit füllt sich mit Erlebnissen und Eindrücken. Sehr einprägsam die Kriegsversehrten, die ich damals in den 50er Jahren sah.

Da ich in jener Zeit viel über mich und den Sinn des Lebens grübelte versuchte ich alte Erinnerungen wach zu halten - auch jene Träume aus früher Kindheit.

Im Grund ist das Buch über Träume der zweite Teil meiner Biografie, denn vieles in der Biografie hat mit Träumen und Gedanken zu tun und vieles in den Träumen (Buch über Träume) hat mit Kindheit und Jugend zu tun.


Das Bild bezieht sich auf das Empfinden an einem Strand. Es kommen warme Wellen des Oberflächenwassers über die Füße, und im nächsten Moment kühlere vom Tiefenwasser. So sind Träume, es mischen sich unterschiedliche Dinge.

So, wie im obigen Traum vom Wandeln entlang jener Straße aus der Kindheit mit Blicken die eher aus späteren Urlauben waren, und dann die Nacktheit, die eher mit der momentanen Körperwahrnehmung zu tun hat. 3 unterschiedliche Einflüsse (Wellen).

Da das Nacktsein eine Wahrnehmung für sich ist können andere im Traumgeschehen (aus anderen "Wellen") das nicht wahrnehmen.


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